Am 25. und 26. März 2026 steigt zum sechsten Mal der JETZT SUMMIT rund um digitale Marketing-Themen aus aller Welt. Wie hat sich der JETZT SUMMIT deiner Meinung nach über die Jahre in Wien etabliert?
Alexander Leitner: Der JETZT SUMMIT hat sich als eine der wichtigsten digitalen Veranstaltungen etabliert und ist ein absoluter Fixpunkt im österreichischen Marketing-Jahr. Als Partner der ersten Stunde sind wir sehr stolz darauf, diese Entwicklung aktiv begleitet zu haben. Besonders schätzen wir das vielseitige Themenspektrum, das Programm, das immer am Puls der Zeit ist und natürlich die erstklassigen Networking-Möglichkeiten. Für uns als digitales Powerhouse ein absoluter Pflichttermin!
Du bist Teil des Panels „JETZT Digital Marketing Future – Werfen wir einen Blick auf ein paar Schlagzeilen aus der Zukunft und überprüfen wir sie auf ihre Wahrscheinlichkeit!“. Was dürfen sich die TeilnehmerInnen davon erwarten?
Leitner: Die Teilnehmenden können sich auf einen ehrlichen Blick in die Zukunft freuen – von Experten, die recht gut einschätzen können wohin die Reise in unserer Branche geht. Es wird immer relevanter, das lokale Business in Österreich unter den globalen Voraussetzungen bestmöglich gestalten zu können und zwar so effizient und unkompliziert wie möglich. Hier sind echte europäische Alternativen zu den aktuellen Tech-Giganten gefragt, die einerseits international aufgestellt sind um skalierbar zu arbeiten, zugleich aber auch auf lokales Know-how und Präsenz zurückgreifen können um damit besser die Bedürfnisse der werbetreibenden Unternehmen zu unterstützen. Ganz allgemein erwarte ich mir für die Diskussion, dass es auch um die Weiterentwicklung der digitalen Plattformen und Medienkanäle gehen wird – welche dabei noch stärker an Bedeutung gewinnen (Stichwort CTV und DOOH) und wie sie alle in Zukunft zusammenspielen müssen, um die neue Mediennutzung zu berücksichtigen und die User Journey in den Fokus der Marketingplanung zu rücken. Dass KI in allen Bereichen eine große Rolle spielen wird, ist klar – also müssen die damit zusammenhängenden Möglichkeiten und Veränderungen jetzt schon in allen Bereichen selbstverständlich mitgedacht werden.
Azerion Austria fungiert beim JETZT SUMMIT auch als Sponsor. Aus welchen Gründen unterstützt ihr den JETZT SUMMIT 2026?
Leitner: Wir unterstützen den JETZT SUMMIT auch 2026 wieder, weil hier echter Wissenstransfer auf Augenhöhe stattfindet. Für Azerion Austria ist es die ideale Gelegenheit, unser erweitertes Portfolio im direkten Dialog mit Expert:innen, Kund:innen und Publishern greifbar zu machen. Dieser Austausch ist für uns als sehr vielseitiger digitaler Vermarkter besonders wertvoll, um die Zukunftsthemen der österreichischen Branche aktiv mitgestalten zu können.
Ein Blick ins Programm: Auf welchen Programmpunkt freust du dich am meisten?
Leitner: Gespannt bin ich natürlich auf die Zukunftsdiskussion, an der ich selbst teilnehmen darf – ich freue mich schon sehr auf die Insights meiner Kolleginnen und Kollegen. Ein weiteres Highlight im Programm ist das Thema „Paradigmenwechsel“: Alles rund um Zero Click Internet und die neue Relevanz des Open Web ist gerade extrem spannend. Außerdem möchte ich das Plädoyer von Thomas Ragger nicht verpassen. Sein Ansatz „Return to Human“ – wie wir KI nutzen sollten, um wieder mehr Freiräume für Kreativität zu schaffen statt uns in bürokratischen Prozessen zu verlieren – klingt praxisnah und vielversprechend.
Welche spannenden Insights erwartest du dir von den beiden Konferenztagen des JETZT SUMMIT?
Leitner: Ich rechne mit neuen Impulsen und frischen Perspektiven auf die vielen Herausforderungen unserer Branche. Besonders wichtig sind mir dabei konkrete Ansätze, die helfen, die Weichen für eine zukunftsfähige Medien- und Werbelandschaft in Österreich zu stellen. Da sich das Thema KI wie ein roter Faden durch das Programm zieht, erwarte ich mir Antworten darauf, wo diesbezüglich die echten Chancen liegen und wo wir klare Grenzen ziehen müssen. Spezifisch österreichische Themen sollten jedenfalls im Vordergrund stehen – vor allem die Frage, wie wir uns als vergleichsweise kleiner Medienmarkt im globalen Spielfeld behaupten können. Ein Schlüssel dazu sind zum Beispiel neue Messmethoden, die uns helfen, den Wert unserer Inventare präziser zu belegen. Ich freue mich auf die Diskussion, wie wir diese Innovationen nutzen können, um uns heute und in Zukunft erfolgreich zu positionieren.



