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Conversational Commerce: So gestalten Smart Speaker den Handel um

Smart Speaker werden von den Konsumenten bereits schneller angenommen als Smartphones. Die Fokusgruppe Digital Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat ein neues Kompendium zu Conversational Commerce erstellt, welches die Chancen für den Handel beleuchtet.

Laut dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) werden Smart Speaker schneller von den Konsumenten angenommen, als dies bei Smartphones der Fall war. Damit sind smarte Lautsprecher die sich am schnellsten verbreitende Technik der Geschichte und weisen ein jährliches Wachstum von 653 Prozent auf. Die Fokusgruppe Digital Commerce des BVDW hat ein neues Kompendium zu Conversational Commerce erstellt. Dieses beleuchtet den aktuellen Entwicklungsstand von Smart Speakern im Handel sowie die sich daraus ergebenden Chancen für den Handel.

„Die Geräte und deren Sprachassistenten werden das Einkaufsverhalten und die Customer Journey an vielen verschiedenen Touchpoints nachhaltig verändern und haben eine neue Ära eingeleitet: Conversational Commerce“, erklärt Achim Himmelreich (Capgemini), Vizepräsident des BVDW.

Das Kompendium „Conversational Commerce“ bietet Händlern erste Handlungsempfehlungen, wie sie ihre Präsenz auf Smart Speakern aufbauen und die ersten Schritte für ein erfolgreiches Marketing & Sales mit Sprachassistenten planen und umsetzen können. Für das Kompendium wurde ein umfangreicher Fragebogen von Unternehmen wie Google, Otto und T-Systems MMS beantwortet. Zudem gibt es exklusiv Aufschluss über den aktuellen Stand von Conversational Commerce in der Digitalen Wirtschaft.

„Auch wenn es einige als eine Art Herausforderung oder gar Bedrohung betrachten, dass Marken, die bereits stark im E-Commerce sind, nun auch Sprachplattformen anbieten müssen, gibt es bereits ausreichend Möglichkeiten für Einzelhändler und Konsumgüterhersteller, mit den richtigen Sprachassistenten zusammenzuarbeiten oder einen eigenen Service aufzubauen“, so Himmelreich.

Möglichkeiten für den Handel

Im Kompendium wurden unter anderem die Möglichkeiten für den Handel durch Conversational Commerce aufgezeigt: Denn der Einfluss von Conversational Commerce wird in Zukunft besonders groß sein. Für Unternehmen ist es daher wichtig zu wissen, wie ihre nächsten Schritte aussehen müssen, um ihre Erfolgsaussichten zu verbessern und die Konversation mit den Kunden nicht zu verpassen. Der erwartete Umsatz entlang der optimierten Customer Journey liegt für das Jahr 2020 bei 35 Millionen Dollar. Marken können mit der Hilfe von Smart Speakern auf persönliche, emotionale und vertrauenswürdige Weise mit den Verbrauchern in Kontakt treten und somit Einfluss auf den Kunden und auch auf die Entwicklung des Conversational Commerce zu nehmen. Damit Einzelhändler und Konsumgüterunternehmen auf einer offenen Plattform und unter gleichen Wettbewerbsbedingungen erfolgreich sein können, müssen sie gemeinsame technische Standards für Conversational Commerce vereinbaren und diese anschließend anwenden. Daher erfordert Conversational Commerce gemeinsame Verhaltensstandards, also eine einheitliche Geschäftspraxis, damit das neue Geschäftsmodell sowohl von den Regierungen als auch von der Gesellschaft akzeptiert werden kann.

Hier erfahren Sie mehr über das Kompendium Conversational Commerce vom BVDW.