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„Die Werkzeugkiste der digitalen Kommunikation wird vielseitiger.“

Olaf Nitz, Head of Digital Marketing and Channels bei der Erste Bank, nimmt im Rahmen der Fachkonferenz JETZT Digital PR am 12. September in Wien an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Grenzgänger zwischen PR und Marketing: Content Marketing, Native Advertising, Sponsored Content, Branded Content und Inbound Marketing“ teil. Im Interview erklärt Nitz, warum die Vorstellung, dass digitale Kommunikation gratis ist, noch immer verbreitet ist.

JETZT: Sie nehmen bei der JETZT Digital PR am 12. September in Wien an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Grenzgänger zwischen PR und Marketing: Content Marketing, Native Advertising, Sponsored Content, Branded Content und Inbound Marketing“ teil. Wenn Sie sich die Begrifflichkeiten so anschauen – wird Marktkommunikation immer komplexer?

Olaf Nitz: Die Halbwertszeit von Know-how im digitalen Bereich ist aus meiner Sicht ca. zwei Jahre. Es ist sehr dynamisch und wird auch zunehmend komplex: sowohl die Technik, als auch die fragmentierten Plattformen und Kanäle. Die Werkzeugkiste der digitalen Kommunikation wird vielseitiger, was uns den Vorteil gibt, dass wir uns je nach Zielsetzung die entsprechenden Tools zusammenstellen können.

JETZT: Sie widmen sich seit vielen Jahren in Führungspositionen den digitalen Marktkommunikationsmaßnahmen. Was ist aus Ihrer Sicht das Faszinierende an den Möglichkeiten digitaler Marktkommunikation?

Olaf Nitz: Es bleibt spannend! Gerade wenn man glaubt, man weiß jetzt, wie das Werkl funktioniert, verändert sich der Markt. Da man sehr datengetrieben arbeitet, ist es auch ein sportlicher Wettbewerb – sowohl in Bezug auf die eigenen vergangenen Leistungen, als auch im Vergleich zum Wettbewerb.

JETZT: Die Grenzen zwischen PR, Marketing und Werbung, aber auch E-Commerce verschwimmen immer mehr: Bemerken Sie in Unternehmen eine stärkere Kooperation der entsprechenden Abteilungen, oder mangelt es da noch ein wenig?

Olaf Nitz: Die zunehmende Agilität sowie projektbasiertes Arbeiten fördern die Kooperation von Abteilungen. Zudem bin ich davon überzeugt, dass man mit einer gemeinsamen Zieldefinition die Kooperation fördern kann. Zielkonflikte werden aufgelöst, wenn das Gesamtbild transparent ist und jedem klar ist, welche Maßnahme wie auf das gemeinsame Ziel einzahlt.

JETZT: Was ist aus Ihrer Sicht das größte Missverständnis in Zusammenhang mit digitaler Marktkommunikation?

Olaf Nitz: Noch immer ist die Vorstellung verbreitet, dass digitale Kommunikation gratis ist: Facebook, Blogs, Influencer, Content … Die Zeiten der kostenlosen Reichweite sind jedoch vorbei – heute gilt „Pay for Play“. In allen Kategorien müssen die Inhalte verbreitet und aktiviert werden.

JETZT: Auf welche anderen Speaker und Themen der JETZT Digital PR freuen Sie sich?

Olaf Nitz: Ganz persönlich freue ich mich auf Andreas Wochenalt. Ich bin gespannt, was die Österreich Werbung – wo ich von 2008 bis 2012 gearbeitet habe – heute macht und wie sich die Social Media-Ansätze entwickelt haben, die wir damals gestartet haben.

JETZT: Was halten Sie generell von der Idee, eine monothematische Fachkonferenz zum Themenfeld Digitale PR zu lancieren?

Olaf Nitz: Das Feld der digitalen Kommunikation ist sehr breit und bietet daher mehr als ausreichend spannende Themen für dieses Format.

Olaf Nitz von der Erste Bank nimmt am Conference Day der JETZT Digital PR am Panel Grenzgänger zwischen PR und Marketing: Content Marketing, Native Advertising, Sponsored Content, Branded Content und Inbound Marketing“ teil. Hier geht’s zum Programm der JETZT Digital PR und hier können Sie Tickets für die JETZT Digital PR erwerben.