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Studie: 53 % der Österreicher starten mit Checken der E-Mails in den Tag

Die Studie „E-Mail für Dich 2.0 – Insights zur privaten Kommunikation im DACH Raum“ wurde von MindTake Research im Auftrag von United Internet Media (UIM) durchgeführt. Aus der Umfrage geht hervor, dass bei jedem zweiten Befragen das Checken des E-Mail-Postfachs zu den ersten Dingen am Morgen gehört. So starten in Deutschland 53 Prozent mit dem E-Mail-Check in den Tag. In Österreich sind es 48 Prozent und in der Schweiz 46 Prozent.“E-Mail für Dich 2.0″ untersucht die private Kommunikation im DACH-Raum über Instant Messenger, soziale Netzwerke und E-Mail. Es wurden jeweils 1.000 Personen welche E-Mails versenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Die erste Studie zu diesem Thema wurde 2017 veröffentlicht. Die Ergebnisse erlauben nun Rückschlüsse auf Entwicklungen und beleuchten weitere Aspekte zum Thema Datenakzeptanz.

E-Mail ist unverzichtbar

Laut der Studie wird E-Mail als relevantester Dienst im Internet bewertet. Mehr als ein Viertel der Befragten gab an, dass sie nicht auf die E-Mail-Nutzung verzichten könnten. Als weitere unverzichtbare Online-Dienste werden von 21 Prozent Instant Messenger, 17 Prozent Online-Banking, 13 Prozent Suchmaschinen sowie von 6 Prozent soziale Netzwerke genannt.Im Vergleich zur vorherigen Studie, gewinnt die eigene E-Mail-Adresse für die Befragten an Bedeutung. Zwei Drittel gaben an, dass sie ohne einen E-Mail-Account viele Tätigkeiten nicht erledigen könnten. E-Mails zu schreiben und zu lesen steht bei der Mehrheit an der Tagesordnung. E-Mail stellt die Basis für vielfältige Dienste im Internet dar. Vor allem für das Online-Shopping und in sozialen Netzwerken wird die persönliche E-Mail-Adresse benötigt, da man sich mit dieser für die Portale registrieren muss. Im Vergleich zur letzten Erhebung gewinnt die E-Mail-Adresse außerdem für Dienste wie Online-Banking und die Nutzung in App-Stores an Relevanz.

Sicherheit ist ein wichtiger Faktor 

„E-Mail für Dich 2.0“ erhebt erstmals Meinungen zur Datentransparenz. Anhand der Befragung zeigt sich, dass 84 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr Transparenz hinsichtlich der Datenerhebung und -nutzung fordern. Vor allem in Österreich möchten die Befragten den Überblick über die Datennutzung durch Online-Dienste behalten. Mehr als 80 Prozent der Befragten wünschen sich eine schnelle und einfache Verwaltung ihrer Einwilligungen zur Datennutzung durch Online-Dienste. Viele Nutzerinnen und Nutzer sind für neue Angebote wie einen zentralen Login, mit dem sie sich bei allen Diensten, Anwendungen und Internet-Seiten sicher und problemlos anmelden können offen. Dies bestätigten 76 Prozent der Befragten in der Schweiz, 73 Prozent in Österreich und 71 Prozent in Deutschland. Zudem ist Sicherheit ein großes Thema für die Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer im DACH-Raum. So wird bei der privaten Kommunikation im Internet vorrangig auf Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit geachtet. 89 Prozent der Befragten empfinden dies als wichtigstes Thema. Zuverlässigkeit und Usability ist für 83 Prozent ein ebenso wichtiges Kriterium. Zwei Drittel empfinden Verfügbarkeit und Popularität als relevant. Grundsätzlich wird E-Mail als sicherster und vertrauenswürdigster digitaler Kommunikationsdienst bewertet. Dieses Empfinden ist im Vergleich zu 2017 gestiegen.

Hier können Sie die Studie kostenlos herunterladen.