„Sich nicht mit Amazon auseinander zu setzen, kann sich eigentlich kein Händler mehr leisten.“

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Eric Hofmann, Co-Founder von Whitewater Consulting, hält am Conference Day der JETZT Amazon die Closing Keynote zum Thema „Die Todsünden im E-Commerce“. Was sich die Konferenzteilnehmer von seinem Vortrag erwarten dürfen, erklärt Hofmann im Interview.

Eric Hofmann, Co-Founder von Whitewater Consulting, hält am Conference Day der JETZT Amazon die Closing Keynote zum Thema „Die Todsünden im E-Commerce“. Was sich die Konferenzteilnehmer von seinem Vortrag erwarten dürfen, erklärt Hofmann im Interview.

JETZT: Sie werden am Conference Day der JETZT Amazon die Closing Keynote zum Thema „Die Todsünden im E-Commerce“ halten. Was darf man sich von Ihren Ausführungen erwarten?

Eric Hofmann: Ich gebe einen unterhaltsamen Einblick in meine Erfahrungen aus mehr als 20 Jahren Digitalwirtschaft und insbesondere in die mehr als zehn sehr intensiven Jahre in großen E-Commerce-Projekten, vor allem in Deutschland.

JETZT: Welche Key-Insights werden die Konferenzteilnehmer aus ihrem Vortrag mitnehmen können?

Eric Hofmann: Ich hoffe einige! Weder Hochmut, noch Neid oder Trägheit, Zorn, Maßlosigkeit, Gier oder Lust nach Perfektion sind hilfreich auf dem Weg zu einem erfolgreichen und nachhaltigen Geschäft im E-Commerce. Wie die sieben bekannten Todsünden genau mit E-Commerce korrelieren, zeige ich dann im Vortrag.

JETZT: Gewähren Sie uns einen Sneak Preview: Was ist die schlimmste der sieben Todsünden im E-Commerce?

Eric Hofmann: Eigentlich ist jede für sich genommen schon gefährlich. Im Detail hängt es aber vom Reifegrad und dem Geschäftsmodell ab. Bin ich ein Konzern und biete eventuell die gleichen Waren wie andere Händler an oder bin ich ein kleiner Händler und kämpfe mit Markteintrittsbarrieren. Und eine Todsünde zu begehen, ist das eine, sie aber nicht zu erkennen, etwas anderes.

JETZT: Hand auf’s Herz: Wie oft haben Sie im Laufe Ihrer E-Commerce-Karriere für Unternehmen wie Peek & Cloppenburg, Shöpping.at/Post oder mirapodo (heute Otto Group) Todsünden begangen? 

Eric Hofmann: Sehr gute Frage! Ich selbst habe alle sieben Todsünden in der einen oder anderen Ausprägung selbst erlebt. Meistens begeht ja kein einzelner Mitarbeiter bzw. eine Führungskraft eine Todsünde, sondern es sind ganze Systeme, die da reinrutschen. Dazu passend fällt mir die legendäre Aussage von Peter Drucker ein: „Culture eats strategy for breakfast“. Gerade hier kann man ziemlich viele Todsünden vermeiden.

JETZT: Was halten Sie generell von der Idee, eine monothematische Fachkonferenz zum Themenfeld Marketplace Marketing wie die JETZT Amazon zu lancieren?

Eric Hofmann: Amazon ist in Deutschland und Österreich der „Elephant in the room“, wie die Amerikaner sagen würden. Sich nicht mit Amazon auseinander zu setzen, kann sich eigentlich kein Händler mehr leisten, egal ob er am Ende den Schritt zu Amazon wagt oder nicht. Auch andere Marktplätze werden immer wichtiger. So erleben wir gerade, wie in den nächsten Jahren zum Beispiel Zalando auch massiv auf den Plattform-Zug aufspringen wird. Weitere Player werden folgen. Marktplätze sind das Internet-Äquivalent zu Einkaufszentren und werden an Bedeutung weiter gewinnen.

Eric Hofmann von Whitewater Consulting hält am Conference Day der JETZT Amazon die Closing Keynote zum Thema „Die Todsünden im E-Commerce“. Hier geht’s zum Programm der JETZT Amazon und hier können Sie Tickets für die JETZT Amazon erwerben.

Unsere nächste Konferenz

Am 8. und 9. Oktober steigt die dritte JETZT E-Mail Konferenz, dieses Mal im Hotel DAS Triest. Beide Tage drehen sich um die Optimierung Deiner Newsletter, Adressgenerierung, rechtliche Aspekte, Messenger Marketing, Big Data, Automation und künstliche Intelligenz. Mit von der Partie sind Top-Speaker aus dem DACH-Raum.

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