“Gutes Employer Branding ist, wenn man als Arbeitgeber an Freunde weiterempfohlen wird.”

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Moritz Beck, Gründer Memacon, präsentiert am Conference Day der JETZT Recruiting ein Best Practice zum Thema Employer Branding. Im Interview verrät Moritz, welche Rolle Messenger-Kommunikation im Recruiting spielen kann und worum sich sein Vortrag drehen wird.

JETZT: Du präsentierst am Conference Day der JETZT Recruiting das Best Practice zum Thema Employer Branding „So machen die das beim Retail-Riesen Migros“. Was dürfen sich die Konferenzteilnehmer von Deiner Präsentation erwarten?

Moritz Beck: Die Teilnehmer können sich auf einen spannenden Einblick in den Aufbau eines Employer Branding Chatbots mit Gamification-Ansatz freuen. Zudem ist der Case öffentlich und kann von den Teilnehmern getestet werden. Ich freue mich außerdem, auch weitere Möglichkeiten für andere Unternehmen abzuleiten und viele Fragen zu beantworten.

JETZT: Welche Key-Insights werden die Konferenzteilnehmer von Deinem Vortrag mitnehmen können?

Moritz Beck: Key-Insights werden vor allem strategische Punkte der Messenger-Kommunikation, Einsatzmöglichkeiten und Fähigkeiten aktueller Chatbot-Lösungen, Datenschutzfragen sowie Kostenthemen sein.

JETZT: Was macht gelungenes Employer Branding – Deiner Meinung nach – aus?

Moritz Beck: In einem Satz: Gutes Employer Branding ist, wenn man als Arbeitgeber an Freunde weiterempfohlen wird – mündlich oder auch per WhatsApp.

JETZT: Was können Arbeitgeber 2020 tun, um sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren?

Moritz Beck: Es ist absolut unerlässlich, dass Arbeitgeber den Haupterfolgsgrund der Digitalisierung verstehen: Faulheit. Menschen lieben einfache und schnell zu regelnde Prozesse. Deshalb macht es Sinn, innovative Maßnahmen auf mobilen Endgeräten in die Employer-Branding-Strategie zu implementieren. Egal ob ein vereinfachtes Info- oder Bewerberverfahren via Messenger, einen Informations-Chatbot auf einer Website oder spannende Maßnahmen zur Einarbeitung von Mitarbeitern Hauptsache digital!

JETZT: Was hältst Du generell von der Idee, eine monothematische Fachkonferenz zum Thema Recruiting zu lancieren?

Moritz Beck: Ich halte sehr viel von einer solchen Fachkonferenz, weil Recruiting-Verfahren für Bewerber immer noch viel zu kompliziert sind und auf Unternehmensseite nach wie vor viel zu viel Aufwand erzeugen. Beide Seiten könnten bei einer solchen Fachkonferenz zusammenkommen und einen schlankeren, hoffentlich digitaleren Konsens erarbeiten.