„One-to-One-Kommunikation sollte Menschen berühren können.“

Friedrich Kern
Friedrich Kern, Leiter Dialog Marketing bei der Österreichischen Post AG, hält am Conference Day der JETZT E-Mail eine Keynote zum Thema Werbewirkung. Im Interview verrät Kern, welche No-Gos es im E-Mail-Marketing gibt und worum es in seinem Vortrag gehen wird.

Herr Kern, Sie halten am Conference Day der JETZT E-Mail am 9. Oktober in Wien einen Vortrag mit dem Titel „Da geht noch was! In 3 Schritten zu mehr Werbewirkung.“ Welche Key-Insights werden die Konferenzteilnehmer von der Keynote mitnehmen können?
Friedrich Kern: E-Mail-Marketing wird leider noch immer sehr oft unterschätzt. Als einzige Werbeform, die aktiv aufgrund der Werbung abonniert wird, bietet dieser Channel einzigartige Möglichkeiten – und liefert uns immer wieder verblüffende Ergebnisse. Um diese Ergebnisse und die Learnings daraus, wird es in meinem Vortrag gehen.

Wie setzt man E-Mail-Marketing korrekt um, um eine höhere Bekanntheit zu erzielen?
Friedrich Kern: Ich bin nicht der große Lehrmeister im E-Mail-Marketing. Ich möchte auch garnicht urteilen, ob etwas korrekt ist. Was aber wenigen bewusst sein dürfte:Kleinste Änderungen in Text und Grafik können massive Veränderungen imErgebnis zeigen. So haben wir bei A/B Tests schon über 300 Prozent Uplift erreicht.Mehr Beispiele dazu gibt es dann in meinem Vortrag.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach, ein gelungenes E-Mail-Marketing aus?
Friedrich Kern: Hohe Öffnungsraten, gute Conversions, vor allem aber möglichst wenigeAbmeldungen. Soviel zu den Fakten. Richtig gut wird es aber, wenn auf einTrigger-Mail eine persönliche Antwort kommt oder das E-Mailing vomEmpfänger geshared wird.

Und was sind die größten No-Gos im E-Mail-Marketing?
Friedrich Kern: Mein persönliches Highlight ist, wenn ich im Preheader lese: „Falls dieseNachricht nicht richtig dargestellt wird …“, denn hier wird massiv auf Öffnungsratenverzichtet. Generell: Wer nicht ständig auf der Suche nachOptimierungsmöglichkeiten ist und Neues ausprobieren will,der sollte darüber nachdenken, ob er in diesem Bereich wirklich glücklich ist.

Welchen Tipp können Sie Unternehmen geben, die Ihr E-Mail-Marketing optimieren wollen?
Friedrich Kern: Testen, messen und optimieren – und zwar laufend. Verstecken Sie sich nichthinter Technologien. One-to-One-Kommunikation – egal ob analog oder digital –sollte Menschen berühren können. Das braucht Empathie und Hausverstand.Auch dazu wird es in meinem Vortrag beeindruckende Beispiele geben.

Was halten Sie generell von der Idee eine monothematische Fachkonferenz zum Thema E-Mail-Marketing zu lancieren?
Friedrich Kern: Ich bin zutiefst überzeugt, dass E-Mail-Marketing weit unter seinem Wertgeschlagen wird. Eine Fachkonferenz ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Ob sieaber monothematisch sein soll, ist zu hinterfragen. Wir sollten eher darübernachdenken, wie wir die Spezialisten aus ihren Silos holen können.

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